Übergewicht beim Hund: Die 8 schlimmsten Dickmacher

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Als stolze Hundeeltern lieben wir es, unsere Vierbeiner mit Leckerchen zu verwöhnen. Was gut gemeint ist, kann jedoch schnell ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Übergewicht beim Hund ist nämlich die häufigste Ursache für Krankheiten. inpetso zeigt dir, welche Dickmacher du nur sparsam verfüttern solltest!

Übergewicht beim Hund – ein ernstes Problem

Übergewicht ist nicht nur beim Menschen sondern auch beim vierbeinigen Hausgenossen ein zunehmendes Problem. Neue Studien zeigen, dass mittlerweile jeder fünfte Hund übergewichtig ist. Besonders betroffen sind dabei Hunde im Alter von 9 bis 11 Jahren, denn hier sind bis zu 70 Prozent der Hunde zu dick. Übergewicht beim Hund ist also ein weitverbreitetes Phänomen!

Doch handelt es sich hierbei auch um ein Problem, das über optische Geschmacksfragen hinausgeht? Tiermediziner sind sich einig: Ja, das ist es! Übergewicht beim Hund ist Verursacher zahlreicher Krankheiten und verkürzt die Lebenserwartung deutlich.

Schlanke Hunde leben länger

Zahlreiche Studien zeigen, dass schlanke Hunde deutlich länger leben als ihre dicken Artgenossen: So wurde in einer Versuchsreihe mit Labrador Retrievern festgestellt, dass die normalgewichtigen Individuen 13 Jahre alt wurden und damit 16 % länger lebten als die übergewichtigen Retriever (11,2 Jahre).

Zu noch bemerkenswerteren Ergebnissen kommt APOP, eine amerikanische Vereinigung, die es sich zum Ziel gemacht hat, über Übergewicht beim Hund aufzuklären. APOP schätzt, dass knapp 58 Millionen US-Hunde übergewichtig oder fettleibig sind und damit eine um bis zu zweieinhalb Jahre verkürzte Lebenszeit haben!

Häufig Folgeerkrankungen durch Übergewicht

Zwar lassen sich Erkrankungen beim Hund nicht immer auf einen einzigen Faktor zurückzuführen, doch scheint Übergewicht ein stark begünstigender Faktor für diverse Krankheiten zu sein.

Übergewicht beim Hund wird unter anderem mit Typ-2-Diabetes, hohem Blutdruck, Herz- und Krebserkrankungen, Nierenleiden, Hautkrankheiten, Allergien, Arthrose und dem Risiko, an allgemeinen Infektionen zu erkranken, in Verbindung gebracht.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner css=“.vc_custom_1444764300739{margin-bottom: 20px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 20px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 20px !important;background-color: #f5f5f5 !important;}“][icon_box icon=“basic-exclamation“ icon_position=“left“ icon_style=“bg_color“ icon_color=“#ffffff“ icon_bg_color=“#c0392b“]Achtung: Manche Hunderassen neigen eher zu Übergewicht als andere. Besonders gefährdet sind Labradore, Beagle, Scottish Terrier, Beagle, Neufundländer, Dackel und Basset Hounds.[/icon_box][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]

Übergewicht und Fettleibigkeit – was ist was?

Um festzustellen, ob ein Hund zu viel auf den Rippen hat, wurde lange Zeit ein recht einfaches Verfahren angewendet. Man verglich das Gewicht des Hundes mit dem des Idealtyps der Rasse und leitete daraus ab, ob der Hund schwerer oder leichter als der Idealtyp war.

Das Verfahren hat jedoch zwei wesentliche Schwächen:

  1. Bei Mischlingshunden gibt es gar keinen Idealtypus
  2. Da Muskeln schwerer als Fett sind, erscheinen muskulöse Hunde oft als übergewichtig

Aufgrund dieser offensichtlichen Schwächen bist du deswegen gut beraten, das Gewicht deines Hundes über das „Body Condition Scoring“ zu messen.

Das Body Condition Scoring

Heutzutage ist man dazu übergegangen, das Gewicht eines Hundes nach dem sogenannten „Body Condition Scoring“ (BCS) zu beurteilen. Bei diesem Verfahren wird dein Vierbeiner auf einer Skala von 1 bis 9 beurteilt – 1 ist dabei stark untergewichtig, 9 stark übergewichtig bzw. fettleibig.

Die Werte 6, 7 und 8 auf der BSC-Skala sind für die Dickmöpse unter den Vierbeinern reserviert sind, Fettleibigkeit ist die extremste Form von Übergewicht. Als Faustregel gilt: Dein Hund ist zu dick, wenn du mit deiner flachen Hand über die Rippenbögen streichen kannst, ohne dass die Rippen zu spüren sind!

Übrigens: Auf dieser Seite von Royal Canin kannst du schnell und effektiv checken, ob dein Hund ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner css=“.vc_custom_1444764300739{margin-bottom: 20px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 20px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 20px !important;background-color: #f5f5f5 !important;}“][icon_box icon=“basic-exclamation“ icon_position=“left“ icon_style=“bg_color“ icon_color=“#ffffff“ icon_bg_color=“#c0392b“]Achtung: Achte unbedingt auf das Gewicht deines Welpen bzw. Junghundes – in den ersten Lebensmonaten wird nämlich die endgültige Anzahl der Fettzellen festgelegt, während sich später nur noch die Größe, nicht aber die Anzahl der Fettzellen, verändert![/icon_box][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]

Leckerchen sind Dickmacher Nummer 1

Wir haben es bereits angesprochen: Manche Rassen sind für Extrapfunde empfänglicher als andere. Einer der wesentlichen Gründe für Übergewicht bei Hunden ist jedoch das übersteigerte Bedürfnis der Hundehalter, ihre Liebsten mit Leckerchen und sonstigen Snacks besonders zu „verwöhnen“. Schließlich ist der Kleine doch ein Teil der Familie.

Dabei übersehen Hundeeltern jedoch, dass ein Großteil des Energiebedarfs bereits über das Hundefutter abgedeckt wurde und Leckerchen & Co. aus ernährungsphysiologischer Sicht überflüssige Kalorien sind. Die Folge: Dein Kleiner nimmt mehr Kalorien zu sich als er verbrennt und baut daher Fettreserven auf!

Daher präsentieren wir dir 8 Dickmacher, die wohl die meisten Zweibeiner im Haushalt haben. Beachte: Unsere Beispiele beziehen sich auf einen 20 kg schweren Hund, der seinen Energiebedarf bereits über sein reguläres Futter abgedeckt hat.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner css=“.vc_custom_1444764280803{margin-bottom: 20px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 20px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 20px !important;background-color: #f5f5f5 !important;}“][icon_box icon=“basic-lightbulb“ icon_position=“left“ icon_style=“bg_color“ icon_color=“#ffffff“ icon_bg_color=“#f1c40f“]Tipp: In vielen Fällen kannst du hochkalorische Leckerchen durch gesündere Alternativen ersetzen. Hast du zum Beispiel schon einmal ausprobiert, ob dein Kleiner Karotten mag? In unserem Artikel „Die 5 gesundesten Gemüse für Hunde“ kannst du dir wertvolle Inspiration holen![/icon_box][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

1. Knochen

Ein durchschnittlich großer Kauknochen (190 g) ist eine echte Kalorienbombe für deinen Kleinen. Mit 699 kcal landet er in unserer Rangliste ganz oben. Frisst dein Vierbeiner den Knochen zusätzlich zu seiner regulären Nahrung, nimmt er bis zu 67 % mehr Energie als benötigt zu sich.

2. Schweineohren

Ebenfalls ein beliebter Snack für den Hund: Das Schweineohr. Ein 50 g schweres Schweineohr bringt es auf 216 kcal – ein Plus von 21 % (unnötigen) Kalorien!

3. Getrocknete Rinderhaut

Hunde lieben Rinderhaut und können sich damit stundenlang beschäftigen! Das sollte jedoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass schon ein mittelgroßes Stück von 65 g bis zu 276 kcal enthält – ein Aufschlag von 27 % auf die benötigte Energiezufuhr per Tag.

4. Trockenfleisch

Trockenfleisch hat sich in den letzten Jahren bei den Tierhändlern zum echten Verkaufshit entwickelt – denn die kleinen Happen eignen sich beim Hundetraining ausgezeichnet, um richtiges Verhalten zu belohnen. Dennoch sollte man sie nur in Maßen füttern: 65 g enthalten 216 kcal, was einer zusätzlichen Energiezufuhr von 21 % entspricht.

5. Thunfisch in Öl

Ginge es um die reine Kalorienanzahl, wäre Thunfisch in Öl eingelegt noch weiter oben auf der Liste. Da Thunfisch aber noch nicht zu den beliebtesten Snacks zählt, haben wir den Konservenfisch auf Platz 5 gesetzt. Mit 331 kcal per Dose oder 32 % zusätzlicher Energiezufuhr sollte man aber mit der Verfütterung aufpassen!

6. Muffins

Ja, auch Muffins sind bei den lieben Hundeeltern ein beliebtes Zuckerl für den Bello – mit ca. 330 kcal per Muffin allerdings ein recht kalorienreiches. Wird ein Muffin zusätzlich zum Futter verfüttert, bedeutet das ein Plus von 32 % unnötiger Energie

7. Schinken

Etwas weniger energiereich, aber auch nur sparsam zu verfüttern, ist Schinken: 100 g enthalten 164 kcal. Hat dein Kleiner bereits sein Tagesfutter erhalten, schlägt das Fleischprodukt mit einem Energieüberschuss von 16 % auf den Magen

8. Würstchen

Darauf können sich die meisten Halter und Hunde verständigen: Würstchen schmecken einfach gut! Mit ca. 130 kcal ist allerdings auch die kleinste Nürnberger Wurst nicht zu unterschätzen, was die Kalorienhaltigkeit betrifft. Für deinen Kleinen bedeutet das die Zufuhr von 13 % überflüssiger Energie. Eine klassische Falle, die zu Übergewicht beim Hund führen kann.

Besondere Vorsicht bei kastrierten Hunden

Es stimmt – nach einer Kastration besteht das Risiko, dass dein Hund mal schnell ein paar Kilo zunimmt. Studien zeigen, dass dieser Effekt sowohl bei Hündinnen als auch Rüden zu beobachten ist: So ist die Gefahr der Gewichtszunahme bei kastrierten Hündinnen doppelt so groß wie bei ihren nicht-kastrierten Artgenossinnen – während der Unterschied bei Rüden zwar nicht ganz so groß, aber dennoch zu messen ist.

Die Frage nach dem „Warum“ konnte hingegen noch nicht abschließend geklärt werden. Klar ist nur: Die Geschlechtshormone hemmen bei Hunden das Hungergefühl und regen den Stoffwechsel an. Fällt nach der Kastration dieser Mechanismus weg, hat dein Kleiner einerseits mehr Hunger und andererseits einen niedrigeren Energiebedarf – eine schlechte Kombination, die schnell auf die Hüften schlägt!

Auf die Dosis kommt es an

Auch wenn du das Beste für dein Tier willst: Achte darauf, deinen Kleinen kulinarisch nicht zu sehr zu verwöhnen. Führe dir dabei vor Augen, dass jedes Leckerchen und jeder Snack, den Bello zusätzlich zu seinem regulären Futter erhält, zusätzliche Kalorien sind – verbraucht dein Hund regelmäßig weniger Kalorien als ihm zugeführt werden, ist Speck rund um die Taille programmiert.

Aufpassen solltest du insbesondere bei kastrierten Hunden. Diese haben nämlich die Tendenz, besonders schnell Fett anzusetzen![/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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